Cremig, flüssig oder pudrig: So tragen Sie Lidschatten richtig auf

Lidschatten richtig aufzutragen, kann eine Kunst sein. Gerade bei der heutigen Produktvielfalt mit flüssigem, cremigem und pudrigem Lidschatten braucht es Können und Technik für ein anhaltend schönes Make-up. Wir geben Ihnen hier die besten Tipps.

Welche Lidschatten gibt es?

Derzeit finden sich im Handel unterschiedliche Texturen, von denen jede Vor- und Nachteile hat; ähnlich wie bei einer Foundation. Der Klassiker ist Puderlidschatten, aus dem Kosmetikhersteller schließlich flüssigen sowie cremigen Lidschatten entwickelt haben. Letzteren gibt es sogar als praktischen Lidschattenstift für unterwegs. Puderlidschatten hingegen wird mit einem Pinsel aufgetragen. Seine Basis ist bei allen Varianten die gleiche ­– Mineralien, wie zum Beispiel Magnesium, Fette und Farbpigmente, die zu einer mal mehr, mal weniger losen Masse zusammengemischt werden. Gepresst wird der Puder dann zu der uns bekannten Lidschattenpalette, gelegentlich wird er auch gebacken. Beides sorgt für eine besonders hohe Pigmentdichte und damit für langen Halt. Folglich kommt es ganz auf den Zweck an – für ein zurückhaltendes Augen Make-up in Nude Tönen kann ein loser Puderlidschatten also genau das Richtige sein, da er sich gut verblenden lässt und weniger stark deckt. Sein Nachteil liegt darin, dass er sich mit Feuchtigkeit verbinden kann und deshalb bei starkem Schwitzen möglicherweise verblasst oder sich festsetzt. Unser Tipp: Frischen Sie Ihren Puderlidschatten öfter auf.

  • Cremelidschatten
    Cremelidschatten enthalten mehr Fette und eine höhere Partikeldichte, als ein Puderlidschatten. Das ist ideal für leuchtende Farben, da ein Cremelidschatten eine besonders hohe Deckkraft aufweist und den ganzen Tag hält, ohne seine Leuchtkraft zu verlieren. Wer also seine Augen mit einer auffälligen Farbe oder Smokey Eyes betonen möchte, ist mit einem Creme-Produkt gut beraten. Es lässt sich besonders gut auf dem Auge verteilen, was auch das Verblenden verschiedener Töne erleichtert. Hier ist jedoch Vorsicht bei der Dosierung geboten, da mit wenig Lidschatten schon ein intensives Farbergebnis erzielt wird. Solch eine Intensität erreichen Sie auch mit dem Color Queen Oil Shadow von L’Oréal Paris, der eine Art Zwischenstufe zwischen Creme- und Puderlidschatten darstellt. Durch den hohen Öl-Anteil ist der Lidschatten stark deckend, hat jedoch gleichzeitig eine pudrige, samtige Textur
  • Flüssiger Lidschatten
    Flüssiger Lidschatten sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassisches Lipgloss. So wird er auch wie ein Gloss mit einem Applikator auf das Lid aufgetragen und kann dann mit dem Finger verwischt und verblendet werden. Ähnlich wie Cremelidschatten ist der flüssige Lidschatten stark deckend, daher sehen vor allem Metallic-Farbtöne besonders schön aus, die das Licht mit der deckenden Textur noch besser reflektieren. Allerdings sollten Sie, wenn Sie sich für flüssigen Lidschatten entscheiden, aufpassen, dass Sie ihn nicht mit flüssigem Eyeliner verwechseln.

Lidschatten richtig auftragen

Für optimale Haltbarkeit und ein natürliches, gleichmäßiges Ergebnis ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. Der erste sind die Tools: Für den Lidschattenpuder nutzen Sie am besten zwei verschiedene Pinsel, einen größeren (breiteren) und einen schmaleren. Der größere Pinsel darf etwas weicher sein. Zudem benötigen Sie kleine Make-up-Schwämme, um sowohl Puder- als auch Cremelidschatten gut zu verblenden.

Für ein Tages-Make-up reicht es aus, zwei verschiedene Farbtöne zu nutzen. Zwei Nude-Nuancen, beispielsweise in hellem Beige und etwas dunklerem Braun, sind sehr passend. Wenn Sie sich ausdrucksstark schminken möchten, ist eine Palette eine gute Wahl – so können Sie variieren und leuchtende Farben mit dezenten kombinieren.

Schritt
1

Lidschatten Base

Das Wichtigste ist, zuerst einen Lidschatten-Primer aufzutragen. Ähnlich wie Foundation-Primer oder Grundierung optimiert er die Haut und sorgt dafür, dass der Lidschatten den ganzen Tag hält, was besonders bei Puderlidschatten ein großer Vorteil ist.

Schritt
2

Eine helle Grundierung

Überlegen Sie sich, welche Töne Sie miteinander kombinieren möchten. Nehmen Sie mehr helle Nuancen als dunkle und beginnen Sie mit der hellsten, wie etwa Perlmutt, ein sehr helles Beige oder Zartrosa. Sie wird mit einem breiten Pinsel auf das gesamte bewegliche Lid gegeben.

Lidschatten auftragen - Beispiel Anwendung
Schritt
3

Die dunklen Töne

Jetzt folgen die dunklen Farben. Für ein Tages-Make-up sollte der Kontrast zur Grundierung nicht zu hart sein, daher funktionieren Farbnuancen wie helles Braun, helles Grün oder auch ein leichtes Violett sehr gut. Der dunkle Ton wird mit dem schmaleren Pinsel vom äußeren Augenwinkel in die Lidfalte gestrichen. Achten Sie darauf, im äußeren Augenwinkel mehr Lidschatten zu verwenden, als nach Innen und diesen gut zu verblenden.

Lidschatten auftragen - Beispiel Anwendung
Schritt
4

Kontraste

Wenn Sie ein aufwendigeres, kontrastreicheres Make-up wünschen, das die Augen optimal betont, können Sie zum Abschluss mit der dunkelsten Nuance den Wimpernkranz betonen und etwas Highlighter in die Augenwinkel geben. Damit wird das Auge optisch geöffnet.

Lidschatten Auftragen - Beispiel Anwendung
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